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Im hektischen Alltag fehlen vielen die notwendigen Pausen
und vor allem etwas Entspannung - autogenes Training ist eines der
bekanntesten Verfahren, dies willentlich herbeizuführen. Die Methode
ist in vielen Studien überprüft worden und auch bei uns schon lange
anerkannt.
Im autogenen Training, einer 1915 vom Neurologen
Johannes Heinrich Schultz entwickelten Technik, wird die
angeborene Fähigkeit zur Selbstbeeinflussung trainiert, so dass man
jederzeit willentlich Entspannung hervorrufen
kann.
Langfristig fördert diese Technik die
Konzentrationsfähigkeit und bietet die Möglichkeit, nervöse
Störungen positiv zu beeinflussen.
Wer nach einer Übungsphase von acht bis zehn Wochen die Technik
beherrscht, findet zu seelischem Gleichgewicht zärück und begegnet
dem täglichen Stress mit mehr
Gelassenheit.
Mehr
Gelassenheit
- Auch Schlafstörungen
bessern sich deutlich. Da sich psychische Belastungen
nachweislich negativ auf die Abwehrkräfte auswirken,
unterstützt autogenes Training auch das Immunsystem. So kann es
erfolgreich dazu beitragen, Krankheiten zu vermeiden oder
ihren Verlauf zu mildern.
- Das Basistraining baut auf sechs Grundformeln auf, die nacheinander eingeübt werden
müssen.
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Sie bieten ein
solides Fundament für zuverlässige und gezielte
Entspannung. Sie sollten in bequemer Position und angenehmer
Atmosphäre ausgeführt werden.
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Der Raum sollte gut
durchlüftet und wohl temperiert sein. Zur zusätzlichen
Entspannung kann Lavendelöl in einer Aromalampe helfen.
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Wichtig ist vor allem
auch, dass man sich täglich Zeit für die Übungen
nimmt.
Diese Grundtechnik sollte jedoch in einem Kurs unter
qualifizierter Anleitung erlernt werden. Nur so kann dieses
Entspannungs-verfahren richtig erlernt werden.
Gegen
Prüfungsangst
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Autogenes Training ist natürlich auch eine ideale
Enspann7ungsmethode
bei Prüfungsangst.
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Dafür sollte aber täglich geübt werden, und das mindestens
zwei Wochen lang - zuletzt direkt am Tag des
Prüfungstermins. |