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Ein moderner Solar-Heizkessel reduziert den Brennstoffbedarf und die CO2-Emissionen um die Hälfte im Vergleich zu alten Heizanlagen.


Foto: Solvis

 

 

 

Mit Förderung in die Sonne investieren


(sl). Rund 90 Prozent des Energiebedarfs in einem Wohnhaus entfallen auf Heizung und Warmwasser. Hier lohnt sich der Einsatz von Sonnenenergie. Ausgereifte Solar-Heizsysteme decken oft bis zu 30 Prozent des Wärmebedarfs – von Mai bis Oktober fast vollständig. Auch die Leistungsfähigkeit des Kessels spielt eine Rolle, denn veraltete Heizanlagen verbrauchen bis zu 40 Prozent mehr Primärenergie als moderne Geräte.

 

  • Mit der verbesserten Förderung der Bundesregierung wird das Sparen mit der Sonne noch einfacher: Der Bund hat zum 1. Februar 2003 die Solar-Förderung von 92 Euro auf 125 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche erhöht. Zusätzlich hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ihre Zinssätze für Kredite zur Finanzierung von Energieeinsparmaßnahmen deutlich gesenkt. 
  • Das warme Zuhause an kalten Wintertagen hat seinen Preis. Jährlich wachsen die Nebenkosten durch steigende Öl- und Gaspreise. Da diese Entwicklung vermutlich anhält, investieren zukunftsorientierte Hausbesitzer in die Sonne. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern schont zugleich die Umwelt.
  •  Alte Heizkessel – vor allem, wenn sie seit mehr als 15 Jahren ihren Dienst tun – gehören auf den Prüfstand: Sie verbrauchen bis zu 40 Prozent mehr Öl oder Gas als heutige Geräte, um die selbe Raumwärme zu erzeugen. Hinzu kommt, dass sie deutlich mehr Abgase ausstoßen, also die Umwelt stärker schädigen als nötig. Diese Kessel müssen oft schon von Gesetz wegen ausgetauscht werden, die Bundesimmissionsschutzverordnung (BimschV) hat hier verbindliche Fristen gesetzt.
  •  Hoher Komfort, besonders günstige Betriebskosten und minimale Schadstoffemission – diese Gründe sprechen für Sonnenenergie. Ausgereifte Solar-Heizkessel versorgen mit einer Kombination aus Solarschichtspeicher und Heizkessel das Zuhause mit Wärme und Warmwasser. Falls die Sonnenenergie im Winter nicht ausreicht, unterstützt der Gas- oder Ölbrenner vorübergehend die Wärmeerzeugung. Auch für alle Hausbesitzer, die sich mit einem vollautomatischen Holz-Pelletkessel ganz unabhängig von Gas oder Öl machen wollen, ist Solarenergie die ideale Ergänzung.

Am Geld sollte eine Solar-Modernisierung wirklich nicht scheitern – Förderprogramme des Bundes, der Länder und der örtlichen Energieversorger unterstützen ökologische Investitionen. Ein weiterer Anreiz, jetzt in die Sonnenenergie zu investieren: Die Erhöhung der Förderung der Bundesregierung ist nur auf ein Jahr begrenzt, im nächsten Jahr, 2004, wird der Fördersatz wieder auf 110 Euro pro Quadratmeter gesenkt. Ebenso bietet die KfW (z. B. im CO2- Gebäudesanierungsprogramm) den bisher niedrigsten Zinssatz von 1,96 Prozent an. Quelle: solvis

 

Der Umbau. Das Team.

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Geförderte Solarenergie

Letzte Änderung: 30.01.2004 (Medler, Mitarbeiter) ArtID:2645 / T16

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