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Ökologisch sinnvolle Entwässerungsrinnen führen
Wasser von Haus und Wegen ins Erdreich zurück. Foto: ACO Markant GmbH,
Rendsburg
Entwässerung von Auffahrten und
Wegen
(sl). Der April kann ja bekanntlich machen was er will, und
so wechseln sich zurzeit Regen mit Wind und Sonne mit Schnee ab. Auf
Garageneinfahrten oder gepflasterten Wegen zum Haus staut sich schnell der
Niederschlag, wenn man auf eine professionelle Entwässerung verzichtet. Die
Folge: Pfützenbildung – im schlimmsten Fall auch Bauschäden, die durch das
stehende Wasser am Haus entstehen.
- Abhilfe können Entwässerungsrinnen schaffen, die den
Niederschlag in ihrer ganzen Länge aufnehmen und gleichzeitig in die
Grundleitung abführen. So können Bauherren dazu beitragen, das Gleichgewicht
des natürlichen Wasserkreislaufs wieder herzustellen, weil das Regenwasser
direkt ins Erdreich abgegeben wird.
- Was ist zu beachten, wenn man sich für die Versickerung
von Niederschlag entscheidet? Grundsätzlich nimmt diese ökologisch sinnvolle
Variante immer mehr an Bedeutung zu. Um die Abwassermengen zu reduzieren,
erheben die Gemeinden eine Gebühr für versiegelte Flächen. Im Gegenzug wird
der Einbau von Versickerungstechnik von vielen Gemeinden gefördert. Bauherren
informieren sich am besten bei der zuständigen Behörde vor Ort.
- Um eine Regenversickerung zu ermöglichen, muss der
Untergrund eine vergleichbare Durchlässigkeit wie Kies oder Sand haben. Wenn
darüber keine ausreichenden Kenntnisse vorliegen, sollte man prüfen lassen,
wie die Versickerungsfähigkeit beschaffen ist und welche Grundwasserstände
herrschen. Auch baulich sind Vorschriften einzuhalten. Eine
Versickerungsanlage muss in einem ausreichenden Abstand von Gebäuden errichtet
werden, um Schäden an den Wohngebäuden zu vermeiden.
Niederschlag, der
im Bereich von Fahrzeugstellflächen anfällt, wie etwa Hof- oder
Garageneinfahrten, darf keiner geschlossenen Versickerungsanlage zugeführt
werden. Es gibt aber andere Lösungen: Am besten eignet sich hier eine
Flächenversickerung des Niederschlags durch die Entsiegelung der Fläche. Dabei
kann die Oberfläche mit einer Rasenwabe befestigt werden. Die Flächen sind dann
grün und trotzdem hoch belastbar. Rasenwaben aus Kunststoff lassen sich leicht
transportieren und schnell verlegen. Der Untergrund wird in den gleichen
Schritten vorbereitet wie zum Verlegen von Pflastersteinen. Am Ende werden die
Waben mit einem Gemisch aus Oberboden, Sand, Lava oder anderen Materialien
verfüllt und mit Rasensamen angesät. Neben dem ökologischen Vorteil gibt es auch
einen finanziellen: Durch den hohen Anteil der entsiegelten Fläche – erreicht
werden mehr als 90% – verringern sich die Abwasserkosten. Und schön sieht es
auch noch aus.
Wir sind Ihnen bei der Wahl der richtigen Entwässerungslösung gerne
behilflich.
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Ökologische Entwässerung
Letzte Änderung: 30.01.2004
(Medler, Mitarbeiter) ArtID:2722 / T16
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