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Burkhardt Bau GmbH  Boschstraße 8 • 72108 Ro.-Hailfingen Fon: 07457/8011 • HausMän 1686   Fax: 2462 E-Mail: burkhardt-bau@t-online.de

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Rohbau

 

Die Wahl des Wandbaustoffs ist nach Baubeginn nicht mehr rückgängig zu machen.

Foto: Informationsverein Besser Bauen (IVBB)

 

Vor- und

Nachteile

der

gängigsten

Wandbaustoffe

 

 

(sl). Wer bauen will, sollte sich frühzeitig mit der Frage nach dem geeigneten Wandbaustoff befassen. Die Wandkonstruktion ist eine endgültige Endscheidung, die nachträglich nicht mehr geändert werden kann. Jedes Material verfügt über spezielle Eigenschaften wie bei Brand- und Schallschutz, Wärmedämmung und -speicherung, Luftdichtheit, Feuchteverhalten oder Schutz vor Elektrosmog. Entscheidend sind auch baubiologische Kriterien sowie die Erfahrung im Umgang mit den Baustoffen, nicht zuletzt um das Risiko von Bauschäden zu reduzieren.

  • Der Ziegel ist der mit großem Abstand am häufigsten verwendete Wandbaustoff. Jedes zweite Haus wird aus Ziegel gebaut. Er verfügt über hervorragende bauphysikalische Eigenschaften und ist vor allem wegen seiner hohen Wärmedämmfähigkeit sowie seines Brandschutz- und Feuchteverhaltens der ideale Baustoff für Außen- und Innenwände. Ohne zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen ist eine Außenwand auch von ihren raumklimatischen Eigenschaften her sehr zu empfehlen, zumal Ziegel frei von Schadstoffen sind und hohen Schutz vor Elektrosmog bieten.
  • Kalksandstein ist ebenfalls ein besonders umweltverträglicher Mauerstein. Er überzeugt durch sehr guten Brandschutz und Schallschutz. Er kann jedoch aufgrund der schlechten Wärmedämmeigenschaften nicht ohne zusätzliche Dämmschichten für das Außenmauerwerk verwendet werden. Durch das Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems kann sich der Schallschutz um bis zu 5 db verschlechtern.
  • Porenbeton bietet eine ausgezeichnete Wärmedämmung und guten Brandschutz. Da die Wasseraufnahmefähigkeit durch die vielen Poren extrem hoch ist, sollte bei Außenwänden ganz besonders auf eine wasserabweisende Putzausführung geachtet werden. Dies gilt vor allem an erdberührenden Stellen, da sich Porenbeton bei stehendem Wasser wie ein Schwamm voll saugen kann. Die Folge wäre eine deutliche Verschlechterung der Wärmedämmung.
  • Die Stärken von Beton liegen aufgrund der hohen Rohdichte vor allem beim Schall- und Brandschutz sowie der Wärmespeicherfähigkeit. Um jedoch eine gute Wärmedämmung erzielen zu können, ist eine zusätzliche Außendämmung erforderlich. Obwohl Beton zum größten Teil aus natürlichen Stoffen besteht, ist er durch den Zusatz von allergenen Stoffen wie Zement oder Fließmitteln für den Haus- oder Wohnungsbau aus baubiologischer Sicht nur bedingt zu empfehlen.
  • Bims und Blähton sind am wenigsten verbreitet. Sie verfügen zumeist über gute bauphysikalische Eigenschaften. Nachteil beider Baustoffe sind die höheren Schwindeigenschaften, die zu Putzschäden führen können.

Für ein ökologisches Haus, das nach Grundsätzen des giftfreien und gesunden Wohnens erstellt wird, ist naturbelassenes Holz für den Innenausbau besonders geeignet. Voraussetzung hierfür ist, dass das Holz mit keinerlei chemischen Mitteln behandelt wurde. Die natürlichen positiven Eigenschaften können durch falsche Behandlung sogar ins Negative verkehrt werden. Wandkonstruktionen massiver Holzhäuser bieten gute Wärmedämmung und Wärmespeicherung. Brand-, Schallschutz und Schutz vor Elektrosmog sind nur mit zusätzlichem konstruktivem Aufwand zu erreichen. Quelle: IVBB

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Wahl des Baustoffes

Letzte Änderung: 30.01.2004 (Medler, Mitarbeiter) ArtID:2643 / T16

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